INHALTSVERZEICHNIS


Unter "Rapportieren" wird bestimmt, wie sich die Arbeitszeit verhalten resp. wie diese interpretiert werden soll. 


Auf dieser Seite sind die Einstellungen der Strategien ersichtlich.
Zum Beispiel:

  • Toleranzwerte für erfasste Arbeitszeiten
  • Regeln, mit denen Abweichungen vom geplanten Dienst erkannt und gemeldet werden können
  • verschiedene Methoden der automatischen Anpassung von Arbeitsbeginn und/oder Arbeitsende eines Dienstes
  • Bedingungen, die dazu führen können, dass in der Erfassung der Arbeitszeit eine Notiz oder eine Aktion erfordert


1. Rapportieren

Unter Einstellungen - Teameinstellungen - Zeiterfassung - Rapportieren ist die Konfiguration der Zeiterfassung ersichtlich:

 

Folgende Möglichkeiten und Stufen für die Konfiguration der Zeiterfassung stehen zur Verfügung:


  • Organisation("Ganze Organisation)
  • Team 
  • Dienstvorlagen (via Schlagwort definiert) ("Dienst im Team: Personal & Dienste")
  • Mitarbeitende (via Schlagwort definiert) ("Dienst im Team: Personal & Dienste")


Die Einstellung erfolgt initial über die Projektleitung Planik und anschliessen über den Planik-Support. 


  • Pasen gem. Arbeitsgesetz
    Zudem bieten wir - sofern erwünscht - die Option an, Pausen gem. Arbeitsgesetz hervorzuheben.
    Die Kundin entscheidet hier, ob ein Verstoss der Pausen als Hinweis oder als Handlungsbedarf angezeigt werden soll.


  • Notiz/Kommentar durch Mitarbeitende vs. Planende
    Die Konfiguration kann so eingerichtet werden, dass Mitarbeitende ab einem gewünschten Zeitpunkt eine Begründung für die geleisteten Überstunden in der Notiz eingeben müssen - andernfalls kann die rapportierte Zeit nicht eingereicht werden. Die Kundin legt hier fest, ob eine Notiz zwingend ist oder nicht. 


Vorsicht: Notiz zwingend ist mit der Strategie Handlungsbedarf gekoppelt, das heisst, eine Notiz im Dienst kann nicht nur als Hinweis angezeigt werden. Weitere Informationen dazu sind in diesem Hilfeartikel unter 2. Strategie der Konfiguration der Arbeitszeit ersichtlich.


Wichtig: die Notiz steht nur App-Nutzenden zur Verfügung. 
Bei Terminal-Nutzenden erscheint die Zeitstempelung je nach Konfiguration in Planik Web unter Hinweis oder Handlungsbedarf.



2. Strategie der Konfiguration der Arbeitszeit

Es kann definiert werden, wie die Arbeitszeit bei Arbeitsbeginn und/oder Arbeitsende gehandhabt werden soll.

Nachfolgend werden die möglichen Strategien der Konfigurationen visuell aufgezeigt:


2.1 Gleitzeit

Sofern nicht anderes vereinbart, verwendet Planik als Standardeinstellung die Strategie: Gleitzeit

D.h es werden keinen automatischen korrekturen vorgenommen. Sofern kundenseitig erwünscht, können bei Gleitzeit auch Meldungen hinterlegt werden. Beim Konfigurations-Meeting wird darüber entschieden ob es Meldungen als Hinweis oder als Handlungsbedarf anzeigen soll.


2.2 Magnetische Anpassung der Arbeitszeit

Mit der automatischen Anpassung wird der Beginn- und/oder Arbeitsende auf die gewünschte Zeit angepasst. Dabei wird zwischen zwei Strategien unterschieden: magnetisch (vor und nach dem Dienst) oder einseitig (vor oder nach dem Dienst). Toleranz beliebig. 

Beispiel:

Anforderung Kundin: Frühester Arbeitsbeginn vor Dienstbeginn und nach Dienstende = 5 Minuten. 

Toleranz Kundin = 5 Minuten wird automatisch auf Toleranz Planik 10 Minuten angepasst. 
- Mitarbeitende rapportiert z. B. 15 Minuten vor Dienstbeginn - Folge: Zeitrapport wird nicht automatisch angepasst
Dasselbe passiert, wenn der Mitarbeitende 15 Minuten zu spät erscheint - Folge: Zeitrapport wird ebenfalls nicht automatisch auf Dienstbeginn angepasst.
- Mitarbeitende rapportiert 5 Minuten vor Dienstbeginn - Folge: Zeitrapport wird automatisch auf Dienstbeginn angepasst.
Dasseble passiert, wenn der Mitarbeitende 5 Minuten zu spät rapportiert - Folge: Zeitrapport wird automatisch auf das Dienstende angepasst.

Die Kundin kann zudem beliebig definieren, ab wann (z.B 5 Min.) ein Verstoss als Hinweis oder als Handlungsbedarfan gezeigt werden soll.


2.3 Einseitige Anpassung der Arbeitszeit

Strategie der Konfiguration vor Arbeitsbeginn (oder nach Arbeitsende): einseitig 

Als Default werden die Zeiten ab 10 Minuten (Toleranzgrenze Planik) berücksichtigt. Das heisst, automatische Anpassungen der Arbeitszeit ab 5 Minuten sind nicht möglich! 


Beispiel:
Dienst beginnt um 08:00 Uhr. Mitarbeitende rapportiert Arbeitsbeginn um 07:45 Uhr = 15 Minuten vor Dienstbeginn.
Der Toleranzwert von 10 Minuten wird berücksichtigt und der Zeitrapport auf 07:50 Uhr einseitig automatisch angepasst. 

Rapportiert Mitarbeitende um 08:15 Uhr, so wird die Zeit nicht automatisch angepasst.


2.4 Asymmetrisch Anpassung der Arbeitszeit

Diese Strategie ermöglicht es, die ausserhalb des geplanten Dienstzeitraums geleistete Arbeitszeit nicht zu berücksichtigen.
Um eine gewisse Fairness gegenüber den Mitarbeitenden zu gewährleinsten, wird eine Toleranz von 10 Minuten für die Dienstzeit fix hinterlegt.

Beispiel:
Dienst beginnt um 08:00 Uhr:
Mitarbeitende rapportiert Arbeitsbeginn um 07:45 Uhr = 15 Min. vor Dienstbeginn.
Der Toleranzwert von 10 Min. wird nicht berücksichtigt und der Zeitrapport auf 08:00 Uhr automatisch angepasst. 

Im gegengesetzten Fall rapportiert Mitarbeitende zu spät, also um 8:09:59 Uhr. Der Zeitrapport wird automatisch auf Dienstbeginn angepasst. Hingegen wenn Mitarbeitede um 08:10 Uhr rapportiert, so bleibt der Zeitrapport auf 08:10 Uhr und wird nicht automatisch angepasst.

Wenn Mitarbeitende erst um 09:30 Uhr rapportieren, so würde der Zeitrapport ebenfalls nicht automatisch auf Dienstbeginn angepasst.